Leichtes Spiel für 1 Euro- Jobvermittler
Wie leicht sich mit der Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen ins Berufsleben Geld verdienen lässt, haben einige Unternehmer unter Beweis gestellt. Das Problem liegt nämlich darin, dass bisher kaum kontrolliert wurde, für welchen Zweck die Gelder eingesetzt wurden geschweige denn wo die Gelder hingeflossen sind. Bundesweit wurden bisher etwa 550.000.000 Euro also über eine halbe Milliarde Euro für die Pauschalen ausgegeben. Dass eine solche Summe schnell zusammenkommen kann soll folgendes Beispiel verdeutlichen. Angenommen Sie sind Arbeitsvermittler und bekommen pro vermitteltem 1 EURO- Jobber 300 Euro. Der 1- EURO- Jobber hingegen bekommt gerade mal 150,00 Euro und hat dafür eine entsprechende Leistung abzuliefern. Insgesamt belaufen sich die Kosten, die der Steuerzahler zu tragen hat somit auf 450,00 Euro. Nehmen wir weiter an, Sie vermitteln pro Monat fünfzig 1- EURO Jobber, was durchaus realistisch ist, macht dass unterm Strich 15.000 Euro für den Arbeitsvermittler pro Monat. Auf das Jahr gerechnet fährt der Unternehmer somit einen Betrag von 180.000 Euro ein und die Gesamtkosten die vom Steuerzahler zu tragen sind, belaufen sich in diesem Fall 270.000 Euro. Einen sehr interessanten Beitrag zu diesem Geschäft liefert der folgende Frontalbeitrag: http://www.myvideo.de/watch/26333 .
rg
Bild: pixelio
|