HARTZ IV - Die versteckte Ausgrenzung aus der Gesellschaft
Während unsere Regierung überlegt, wie sie sich ihre Diäten erhöhen können, wissen viele Menschen mit Hartz IV nicht wie sie ihren Lebensalltag sichern sollen. Viele holen sich ihre Lebensmittel von der „Tafel“, und es werden immer mehr. Ein Glück, dass es sie noch gibt. Das sollte aber nicht die Regel sein. Es ist für viele Menschen beschämend und erniedrigend. In vielen Familien gibt es z.B. selten warme Mahlzeiten für die Kinder. Und warum? Weil das Geld hinten und vorne nicht reicht. Viele Rechnungen können einfach nicht mehr bezahlt werden. Wichtige Arztbesuche werden einfach nicht mehr gemacht.
Hier mal eine Rechnung für 2 Personen:
522,00 € Regelsatz
+320,00 € Miete
+154,00 € Kindergeld ergeben eine Summe von
996,00 €: Abzüge (Fixe Kosten sind dann ca.
- 700,00 €, so dass
296,00 € übrig bleiben. Diese Summe geteilt durch 4 Wochen ergeben
74,00 €, geteilt durch 7 Tage, ergeben
10,57 €, geteilt durch 2 Personen, ergeben einen Tagessatz pro Person
von 5,29 €.
Darin sind aber keine wichtigen Anschaffungen enthalten.
Kinder aus sozial benachteiligten Familien sind erhöhten Gesundheitsrisiken ausgesetzt. 16 % dieser Kinder sind stark übergewichtig. Eine Kinderärztin hatte mal gesagt, dass die Kinder aus dieser sozial ausgegrenzten Schicht regelrechtes Frustessen praktizieren, um ihren Kummer zu verarbeiten.
Und was das für Schäden bei diesen Kindern bewirkt, wissen wir alle.
Heiderose Reich
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